Le notizie dalla ATI

Die Entstehensgeschichte des neuen DÜV-Logos

Interview mit Marcel Britt, Partner und Geschäftsführer der Saloon Creatives GmbH

26. Oktober 2020

Marcel, du hast mit deinem Designstudio Saloon das neue Logo der DÜV entwickelt. Kannst du dein Team und eure Arbeit kurz vorstellen?

Die Kernkompetenz unseres Studios liegt in der Entwicklung von visuellen Identitäten. Wir verschmelzen Markenstrategien mit Kreativität, um Emotionen zu erzeugen, welche eine erfolgsbringende Vermarktung unterstützen. Sind diese Emotionen auf den Absender hin glaubwürdig? Unterscheiden sie sich im jeweiligen Marktumfeld? Sind sie für die jeweiligen Ansprechgruppen überhaupt relevant? Können wir diese Fragen mit «Ja» beantworten, dann haben wir mit unserem Design einen Geschäftsvorteil für unseren Kunden geschaffen. Das war auch die Absicht beim DÜV-Engagement. Unser Team besteht aus vier Designern, die jeweils ihre eigenen Kernkompetenzen mitbringen. Das ist nicht nur spannend für uns, sondern auch für unsere Kunden. Denn sie erhalten so immer Ideen, die wir im Vorfeld aus unterschiedlichen Blickwinkeln geprüft haben.

Kanntest du die DÜV schon vor unserer Zusammenarbeit?

Tatsächlich. Wir sind die Kreativagentur der SV Schweiz, der Schweizer Personalrestaurant- und Mensenbetreiberin. Für eine textlastige Kampagne hat unsere Kundin die DÜV als Partnerin für die Übersetzungen vorgeschlagen mit der Begründung, dass die DÜV ihr Gastronomieglossar bereits gut kenne, zuverlässig und preislich attraktiv sei. Während der Zusammenarbeit wurde mir das mehr als bestätigt.

Inwiefern hat die Tatsache, dass du uns schon kanntest, deine Arbeit beeinflusst?

Während der oben genannten Zusammenarbeit hatte ich mehrmals und auf unterschiedliche Wiese Kontakt mit der DÜV. So konnte ich mir bereits aus Kundenperspektive ein Bild von ihr machen. Das war bei unserem Designprozess ein Vorteil, weil ich viel besser verstanden habe, wer hinter der Agentur steckt. Ich hatte also im Vorfeld bereits persönlichen Kontakt, habe E-Mails, Manuskripte, Angebote, Rechnungen und Werbegeschenke erhalten. Als Designer ist mir damals schon aufgefallen, dass der alte Auftritt gar nicht so richtig zum heutigen Wesen der DÜV passte.

Welches waren für dich die besonderen Schwierigkeiten bei diesem Auftrag?

Die recht unterschiedlichen Versprechen der DÜV in ein wirkungsvolles und authentisches Kleid zu schneidern. Versprechen wie etwa die Erfahrung, die bis ins Jahr 1951 reicht, Schweizer Qualität, Professionalität, Vertraulichkeit gepaart mit einem Kommunikationsstil, der zu 2020 und darüber hinaus passt. Aber auch die unglaubliche Frische, Freundlichkeit und Unkompliziertheit, die einem begegnet, wenn man mit der DÜV zu tun hat.

Welche Überlegungen hast du dir bei der Kreation des Logos gemacht?

Die Anforderungen an ein Markendesign haben sich in den letzten Jahren grundsätzlich verändert. Das starre Modell eines Corporate Designs mit Millimetervermassung wurde durch flexiblere Styleguides ersetzt, die mehr Spielraum bieten, um schneller auf technische Innovationen im Werbemarkt und die sich rasant entwickelnden Anforderungen an Marken zu reagieren. Die Marke ist nicht nur ein Logo, sondern mehr auch eine Haltung geworden. Die Inszenierung von schnell verständlichen Aussagen und ein einprägsames Markenbild mit Schriften und Farben waren mir darum besonders wichtig. Und schliesslich, dass die DÜV ihre neue visuelle Identität auch liebt und gerne anwendet

Zum Design selbst: Das Logo erinnert an eine Serifenschrift (die Schriften mit Füsschen). Serifenschriften vermitteln Tradition und Hochwertigkeit. Die Füsschen haben wir allerdings entfernt, weil die DÜV moderner geworden ist. Die tanzenden Buchstaben vermitteln Leichtigkeit und Flexibilität. Die Farbe Türkis haben wir gewählt, weil sie Frische vermittelt und als Lieblingsfarbe der 50er-Jahre, der DÜV-Gründerzeit, zu finden ist. Ausserdem kann man die Farbe auch als Weiterentwicklung des jahrzehntelang eingesetzten klassischen Blaus sehen. Die DÜV bewegt sich an der Schnittstelle von Ausgangs- und Zielsprache, was die Positionierung des Farbfeldes impliziert. Die Werkschrift stammt übrigens von einem jungen Schriftenatelier in Bern – auch hier steckt Schweiz drin.

Wie hast du die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Rebranding und der Weko erlebt? In eurer Branche ist es ja eher unüblich, dass so viele Leute an einem Projekt mitwirken.

Das Sprichwort «Zu viele Köche verderben den Brei» trifft auf Branding-Projekte ganz oft zu. Im Falle der DÜV muss ich jedoch sagen, dass man das dem Resultat überhaupt nicht ansieht. Die Feedbacks und Inputs der Arbeitsgruppe und der Weko waren umfangreich und teils auch gegensätzlich, aber immer nachvollziehbar. Die Empfehlungen aus unserem Haus wurden ernst genommen und es ging immer darum, die Ausstrahlung der Marke im Vordergrund zu sehen und nicht den persönlichen Geschmack der einzelnen Gruppen- und Kommissionsmitglieder.

Herzlichen Dank für eure tolle Arbeit!

Herzlichen Dank an Euch! Ich freue mich auf weitere Umsetzungen des Rebrandings und auf eine erneute Zusammenarbeit in den Bereichen Übersetzung und Korrektorat für andere Kunden von uns.

Mirjam Gadient, Giovanna Lo Piccolo,
Marina Bührer-Stoffel, Sybille Bettler

DÜV Excellence Award

12 dicembre 2019

Quest’anno abbiamo avuto il piacere di conferire il secondo DÜV Excellence Award, che premia una tesi dei master in traduzione professionale e interpretazione di conferenza conseguibili presso la ZHAW.

Quest’anno è stata insignita del premio Marina Bührer-Stoffel per la sua tesi sulla traduzione di testi legislativi «Mehrsprachige Gesetzesredaktion. Bedeutung des Übersetzungsprozesses in der Gesetzgebung mit Blick auf die Verfassungsrevision im Wallis». La vincitrice del premio è inoltre membro della DÜV. In questa sede, desideriamo rinnovarle le nostre congratulazioni per la riuscita della sua tesi.

Giovanna Lo Piccolo e Mirjam Gadient

Una copresidenza ci guida verso il futuro

29 luglio 2019

All’interessante Assemblea dei soci (AS) tenutasi il 30 marzo è stata presa una decisione d’avanguardia: per la prima volta nella storia dell’ATI una copresidenza ha sostituito il presidente uscente (Jaime Calvé). D’ora in poi Giovanna Lo Piccolo e Mirjam Gadient presiederanno insieme il nostro Comitato esecutivo.

Inoltre l’AS ha eletto un nuovo Comitato esecutivo. Oltre a Giovanna e Mirjam, fanno parte del Comitato esecutivo dell’Associazione anche Rahel Schöni, Suzanne Bollinger, Sybille Bettler e Meret Gregoris.

I dettagli dell’Assemblea sono riportati nel verbale dell’AS di quest’anno, pubblicato online nello spazio riservato ai soci.

Presa di posizione riguardo alla trasmissione della RSI sui bandi di concorso pubblici della Confederazione

18 marzo 2018

Ultimamente il Radiogiornale della Radiotelevisione della Svizzera italiana ha mandato in onda un servizio sui bandi di gara pubblici per i mandati di traduzione (https://www.rsi.ch/rete-uno/programmi/informazione/radiogiornale/Radiogiornale-sera-11398377.html). Nella trasmissione Roxane Jacobi, vicepresidente dell’ASTTI (Associazione Svizzera Traduttori, Terminologi e Interpreti), ha segnalato le problematiche legate alla procedura dei bandi di concorso.

Anche la DÜV deplora vivamente la politica adottata da alcuni servizi linguistici della Confederazione e da certe imprese parastatali. Oltre agli aspetti citati nella trasmissione del Radiogiornale occorre segnalare che attualmente solo due dipartimenti assegnano una parte delle loro traduzioni mediante bando pubblico. Gli altri dipartimenti vi rinunciano perché è dimostrato che i bandi di concorso pubblici comportano un maggiore onere amministrativo per i servizi linguistici in questione. Inoltre non sussiste un vero e proprio obbligo di condurre dei bandi di gara. Nel rispetto del quadro legale, i criteri determinanti possono essere infatti stabiliti in modo tale da non raggiungere i valori soglia previsti dalla LAPub (legge federale sugli acquisti pubblici).

È deplorevole anche il fatto che nei bandi di concorso alcuni traduttori esterni che per anni hanno lavorato con piena soddisfazione dei servizi linguistici e che conoscono perfettamente la loro terminologia specialistica, si ritrovano ora senza contratto quadro oppure, pur essendosi sottoposti alla complessa procedura del bando e avendo vinto il concorso, non possono competere nei mini-tender con traduttori senza nessuna esperienza nel settore ma che offrono prezzi estremamente bassi pur di ottenere un mandato, anche se la qualità del loro lavoro lascia poi a desiderare. Di recente l’ufficio linguistico di un ufficio federale ha commissionato all’estero una traduzione a un prezzo stracciato. La traduzione si è rivelata inutilizzabile e ha richiesto dai traduttori interni un grosso lavoro di correzione.

Poco convincente è anche l’argomento addotto dalla Confederazione, secondo cui i bandi pubblici consentono di scoprire nuovi talenti. In realtà non mancano le candidature spontanee agli ambìti mandati della Confederazione. Per verificare la capacità dei candidati basterebbe tuttavia una traduzione di prova informale, che fornisce informazioni altrettanto affidabili di un dispendioso bando, in cui gli offerenti devono prima elaborare un dossier dettagliato, chiedere referenze a terzi e sottoporsi poi a un assessment, mentre i relativi servizi linguistici devono esaminare decine di dossier e correggere un numero ancora maggiore di traduzione di prova, invece di potersi dedicare a un lavoro produttivo. In alcuni casi il bando di concorso ha comportato una mole di lavoro tale da provocare errori di calcolo del punteggio e attribuire i fornitori a una categoria sbagliata, riducendone le chance di successo in occasione dei mini-tender.

Come ha mostrato l’esperienza degli ultimi quattro anni, i bandi pubblici nel settore delle traduzioni non producono risparmi degni di rilievo. Al contrario, con l’aggiudicazione di mandati di traduzione all’estero, la Confederazione perde importanti entrate fiscali e contributi delle assicurazioni sociali. Se i traduttori residenti in Svizzera ricevono meno mandati, anche il loro potere di acquisto si riduce con ripercussioni negative sul resto dell’economia.

La DÜV concorda sulla necessità di un impiego parsimonioso degli introiti fiscali. Dubita però che i bandi pubblici siano la strada giusta soprattutto considerato che nel campo delle traduzioni conta soprattutto l’esperienza e la conoscenza del paese e dei settori.

Un gruppo di lavoro della Düv ha avviato colloqui con diversi servizi linguistici della Confederazione e coglierà l’occasione che le è stata offerta per avanzare delle proposte di miglioramento della procedura di concorso.

Fig.: Il presidente della DÜV, la vincitrice e la direttrice della DÜV (d.s.a.d.)

DÜV Excellence Award

28 novembre 2018

Il 31 ottobre 2018, in occasione della cerimonia di consegna dei diplomi alla ZHAW, la DÜV ha conferito per la prima volta il suo Excellence Award.
Quest’anno il premio di CHF 1 800.00 è andato a Nathalie Dominique Nüssli per la sua tesi di master intitolata «Übersetzen in die Leichte Sprache: Übersetzungsprobleme, Übersetzungslösungen und Auswirkungen auf das Textverständnis von Menschen mit Downsyndrom».

Nella sua tesi la traduttrice ha analizzato la capacità di comprensione di persone con sindrome di Down di un testo medico redatto in linguaggio semplice e ha evidenziato i rischi del cosiddetto plain language. Ulteriori informazioni:

https://www.facebook.com/zhawiued/photos/a.371744892865720/2398937520146437/?type=3&comment_id=2402265226480333

La DÜV aderisce all’AMPP

27 novembre 2018

Dal 17 settembre 2018 la DÜV è membro dell’Alliance pour des marchés publics progressistes (AMPP). L’AMPP è un gruppo di associazioni e organizzazioni i cui aderenti forniscono prestazioni intellettuali ai committenti pubblici. L’organo difende gli interessi di 27 associazioni che rappresentano 3 600 imprese e 36 650 membri individuali e si impegna a favore di una legislazione sugli appalti pubblici che consenta anche nel settore delle prestazioni intellettuali una vera concorrenza nel rapporto qualità/prezzo.

Poiché anche nel campo delle traduzioni si ricorre sempre più spesso ai bandi di gara, la DÜV è soddisfatta di poter contare su una solida rete di partner.